Wir unterscheiden vom Begriff her zwischen einer Beschichtung, die ca. 1,5 - 2,0 mm dick mit dem Zahnspachtel aufgetragen wird und einer Versiegelung, die ein- oder zweifach aufgerollt wird und eine Schichtdicke von ca. 0,4 - 0,6 mm ergibt.
Auf dieser Homepage sind die Verbrauchswerte in einer Tabelle aufgeführt. Je nach Untergrundbeschaffenheit können die Ergebnisse in der Praxis leicht abweichen, aber es sind gute Richtwerte.
Die bezogenen Rohstoffe und das von uns hergestellte Beschichtungsmaterial unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Dadurch wird gewährleistet, dass ein im richtigen Mischungsverhältnis angerührtes Material auf alle Fälle hart wird. Einen wichtigen Hinweis möchten wir an dieser Stelle noch geben. Auf allen Eimern der Stammkomponente steht der Hinweis, dass vor jeder Entnahme, die Stammkomponente einmal durchzurühren ist. Der Grund liegt in den schwereren Pigmenten, die sich absetzen und am Boden sammeln. Würde man dies nicht tun, wird das Mischungsverhältnis verändert, da man einen höheren Anteil reaktiver Harzanteile "abschöpft", denen man keinen ausreichenden Härteranteil zuführt. Die Folge: Das Material härtet nur unvollständig aus! Was ist zu tun? Leider muss das Material wieder vollständig entfernt werden. Je nach Härtegrad kann dieses mit einem Spachtel, oder mittels Schleifen geschehen. Danach muss das neue Material richtig gemischt und erneut aufgetragen werden. Auf gar keinen Fall darf das neue Material auf den nicht ausgehärteten Untergrund aufgetragen werden!
Je nach Belastung kann man bei einer doppelten Versiegelung und vorheriger Grundierung von einer Haltbarkeit von 5 - 10 Jahren ausgehen. Eine Beschichtung mit einer Schichtdicke von 2 - 3 mm hingegen zeichnet sich selbst im Industriebereich (Hallenböden) mit einer Haltbarkeit von mehr als 10 Jahren aus. Man kann daraus bei privaten Anwendungen, z.B. in einer Garage, einem Keller, oder auf einer Terrasse eine Haltbarkeit erwarten, die noch wesentlich höher ist.
Bodenbeschichtungen sind sehr materialintensiv, der Materialanteil liegt bei ca. 70 %! Wenn Sie eine vollständige Verarbeitung wünschen, rechnen Sie etwa 30 - 35 % Aufschlag. Selbstverständlich muss die Anfahrt noch in die Berechnung einbezogen werden, aber wir haben Verarbeitungsbetriebe in allen Bundesländern.
Alle zweikomponentigen Reaktionsharze härten je nach Umgebungstemperatur unterschiedlich schnell aus. Tiefe Temperaturen verlängern die Arbeits- und Härtezeit, hohe Temperaturen verkürzen sie sehr stark. Bei Temperaturen, die deutlich über 20°C liegen, sollten nur kleine Mengen (2-3 kg) angerührt werden, die man innerhalb von 15 Minuten gut verarbeiten kann. Auf gar keinen Fall sollte man bei höheren Temperaturen die gesamte 10 kg-Einheit anrühren, weil die "Materialanhäufung" im Eimer die Reaktion beschleunigt.
Unsere Epoxidharz- und PU-Beschichtungen und Versiegelungen sind sehr gut gegen Chemikalien und entsprechende Reinigungsmaterialien beständig. Dennoch empfehlen wir unser auf die Produkte bestens abgestimmtes Bodenreinigungsmaterial "BETOCLEAN", um den Boden auf Dauer optisch ansprechend zu erhalten und zu pflegen.
Die Verarbeitungszeit richtet sich nach der Umgebungstemperatur, daher bitte unbedingt das Produktdatenblatt lesen. Bei einer Temperatur von 20°C haben Sie ca. 30 Minuten Zeit für die Verarbeitung. Deshalb sollte man nie ein ganzes Gebinde anrühren, sondern nur Teilmengen.
Ja ! In farblich pigmentierten Materialien (Versiegelungen und Beschichtungen) setzten sich die schwereren Pigmente am Boden ab. Vor jeder Materialentnahme muss daher die Stammkomponente durchgerührt werden!
Wir geben auf unseren Datenblättern eine Mindesthaltbarkeit von 24 Monaten an, die bei Produkten auf Epoxidharzbasis auch realistisch sind. Nur bei den Polyurethan-Produkten darf eine Lagerung von 2 - 3 Monaten nicht überschritten werden.
Grundsätzlich ja ! Der Untergrund sollte nur sauber und fest sein! Lose Teile, z.B. wie abblätternde Farbreste müssen entfernt werden. Eine alte Farbe oder Beschichtung, die fest am Boden haftet, muss nur aufgeraut werden, um eine optimale Haftung sicher zu stellen.
Unsere Beschichtungen/Versiegelungen haften auf allen festen, mineralischen Baustoffen, auf Beton, Estrich, Stein, Holz. Bei bituminösem Untergrund kommt es auf die Härte an, die geprüft werden muss.
Der Untergrund muss fest, trocken, fett- und ölfrei, sauber und rau sein.
Das Material sollte mit einem langsam laufenden Rührwerk oder einer Bohrmaschine mit Rührstab mindestens 2 Minuten gut durchgerührt werden. Besonders bei gefüllten Beschichtungen (z.B. BS 96 D) ist ein Spachtel oder Pinsel eher ungeeignet!
Bitte sagen Sie uns, wenn Sie eine Beschichtung oder Versiegelung für den Außenbereich benötigen. Wir haben Produkte für den Innen- und den Außenbereich.
Ja, die von uns angebotenen Beschichtungen und sind gegen Öle beständig!
Weil schon die Rohstoffe und die Zusätze (sog. Additive) für eine Grundierung teurer sind. Eine Grundierung, das ist vielen so nicht bekannt, erfüllt die wichtigste Funktion eines Versiegelungs- oder Beschichtungs-System, sie stellt die Verbindung zum Unterboden her, welche auch nach Jahren noch intakt sein muss. Es muss eine gute Verklammerung zum Untergrund und teilweise auch eine bis in die Tiefe eindringende Verfestigung stattfinden. Hinzu kommt noch, dass die Grundierung auf nahezu jedem verschiedenen Unterbodenmaterial haften muss. Das sind Anforderungen, die eine Grundierung so wichtig, aber leider auch etwas teurer macht.
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